Der Hund als Begleiter

Die Rolle und das Bild des Hundes in unserer Gesellschaft haben sich in den letzten Jahrzehnten zum Teil grundlegend geändert. Der beste Freund des Menschen bekommt eine immer größere Bedeutung als Sozial- und Lebenspartner. Doch eines muss von vornherein klar sein: Ein Hund – und sei er noch so flexibel und angepasst – ist und bleibt ein Hund. Er hat ein eigenes Ich und „funktioniert“ und „spricht“ nun mal nicht wie ein Mensch.

In dieses Verständnis müssen Halter und Hund zusammen hineinwachsen, die Gratwanderung zwischen Toleranz und Autorität gemeinsam meistern. Einerseits hat der Hund ein Recht auf seine spezifischen Eigenarten und Bedürfnisse. Andererseits hat der Mensch die Verantwortung, seinem Vierbeiner zu helfen, sich in einer rasant verändernden Welt einzuleben, sich anzupassen und mit den ihm gesetzten Grenzen klarzukommen.